Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie
Verdienst als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

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Der Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie ist auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Also stellt sich die Frage, mit welchen Gehältern bzw. Einkommen man in diesem Bereich rechnen kann. 

 Inhaltsverzeichnis

Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie: Einkommen und Verdienst

Wenn eine Psychiaterin bzw. ein Psychiater in einem Krankenhaus oder einer Klinik anfängt, richtet sich das Gehalt zumeist nach geltenden Tarifverträgen. Dabei ist entscheidend, ob die Ärztin oder der Arzt für eine öffentliche Einrichtung arbeitet oder im privaten Bereich. Im öffentlichen Dienst gelten entsprechende Tarifverträge. Dort beginnt der Facharzt in der Regel als Assistenzarzt und kann es bis zum Chef- oder Oberarzt bringen. Je nach Bundesland liegen die Einstiegsgehälter (brutto) jährlich zwischen 54.000 und 71.000 Euro (Stand: 2018). 

Außerdem können je nach Einrichtung auch Vereinbarungen getroffen werden, die außerhalb dieser Eingruppierungen liegen. Dabei kommt es auf das Verhandlungsgeschick der Ärztin bzw. des Arztes an. Insbesondere bei der Tätigkeit in einer Tagesklinik oder in Teilzeit können sich die Brutto-Jahresgehälter stark unterscheiden. Auch bei einer Tätigkeit in einer privaten Einrichtung werden häufig hausinterne Tarifverträge zur Berechnung des Gehaltes herangezogen, die meist über dem Verdienst im öffentlichen Bereich liegen. Grundsätzlich zählen angestellte und selbstständige Ärzte zu den Top-Verdienern in Deutschland. 

Niederlassung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Gerade eine Niederlassung als ärztliche Psychotherapeutin oder ärztlicher Psychotherapeut ist für viele eine reizvolle Alternative zur Tätigkeit im stationären Bereich. Dabei konkurrieren die Mediziner mit nicht-ärztlichem Personal wie psychologischen Psychotherapeuten. Letztere haben übrigens ihren Beruf im Zuge eines Psychologiestudiums und einer mindestens dreijährigen Ausbildung zum Psychotherapeuten erlernt. Zu dieser Ausbildung gehören eine einjährige praktische Tätigkeit in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Einrichtung sowie eine theoretische und praktische Ausbildung an einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte. Ein Medizinstudium mit abschließender Approbation haben sie nicht absolviert.

Um also geschäftlichen Erfolg zu haben, ist für ärztliche Psychotherapeuten eine Analyse der Markt-Bedingungen unerlässlich. Das genaue Einkommen selbstständiger Ärzte lässt sich nicht pauschal einschätzen, denn es ist von Faktoren wie der eigenen Krankenvorsorge oder den Kosten für die Einrichtung abhängig. Grundsätzlich existiert eine hohe Nachfrage nach Psychotherapeuten, weil psychische Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen in Deutschland immer mehr zunehmen. 

Dennoch belegen Psychiater und Psychotherapeuten eher die unteren Ränge der selbstständigen Ärzte, was das durchschnittliche Jahreseinkommen betrifft. Neben einer Einzelpraxis gibt es aber auch die Möglichkeit, sich in einer Gemeinschaftspraxis niederzulassen. Dann teilen sich mehrere Ärzte die gleichen Räumlichkeiten. Inhabern von Gemeinschaftspraxen wird nachgesagt, über ein höheres Einkommen im Vergleich zur Einzelpraxis zu verfügen. Als Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie sollte man sich also auch für die Selbstständigkeit vorher genau überlegen, wie man seine beruflichen Zukunft gestalten möchte. 

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