Gehalt als Operations­technischer Assistent (OTA)

OTA werden in Kliniken und Krankenhäusern meist nach Tarif bezahlt. Es besteht für sie auch die Möglichkeit, freiberuflich tätig zu sein. Wie viel sie verdienen, ist hier nachzulesen.

Entgelt für OTA nach Tarif

2017 wurde die OTA als neuer Beruf in die Entgeltordnung TVÖD VKA aufgenommen. Die entsprechende Entgeltgruppe lautet P7. Die Einkommenshöhe für Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten, die in kommunalen Krankenhäusern arbeiten, ergibt sich aus der Entgelttabelle Bereich Pflege. Für 2020 liegen die Gehaltstufen bei folgenden monatlichen Beträgen brutto:

  • Stufe 1: entfällt
  • Stufe 2: 2.830,56 Euro
  • Stufe 3: 3.003,48 Euro
  • Stufe 4: 3.269,54 Euro
  • Stufe 5: 3.402,54 Euro
  • Stufe 6: 3.539,56 Euro

Da die Stufe 1 für OTA entfällt, starten Einsteiger direkt in der 2. Stufe. Damit kommt die Entgeltordnung Berufsanfängern entgegen. Im Verlauf der Tätigkeit steigt das OTA-Gehalt. Wie lange die Assistenten in einer Stufe eingruppiert sind, ist fest geregelt. Nach zwei Jahren in der Stufe 2 steigen sie in Stufe 3 auf. Wenn sie in dieser Eingruppierung drei Jahre arbeiten, folgt die Stufe 4. Die Stufe 5 erreichen sie nach vier Jahren in Stufe 4. Wer fünf Jahre in Stufe 5 arbeitet, steigt schließlich in Stufe 6 auf und damit in die höchste Gehaltsstufe.

Ein ausgebildeter Operationstechnischer Assistent hat verschiedene Möglichkeiten, um sich weiterzubilden. Dazu zählen die Spezialisierung oder der Aufstieg zur Leitung bestimmter Funktionsbereiche. Eine weitere Option ist die Fortbildung zum Chirurgisch-technischen Assistenten oder ein Studium im Bereich Gesundheit. Die zusätzliche Qualifikation eröffnet auch beim Einkommen neue Chancen.

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