Gehalt Medizinisch-technischer Assistent Funktionsdiagnostik

Im Vergleich zu anderen Berufen des Gesundheitswesens verdienen Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik gut. Unterschiede gibt es jedoch zwischen tarifgebundenen Arbeitgebern und solchen, die nicht an Tarifverträge gebunden sind. Weitere Informationen bietet der folgende Text.

Höheres MTAF-Gehalt in tarifgebundenen Einrichtungen

Oft werden Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik nach den Tarifen des öffentlichen Dienstes entlohnt. In kommunalen Krankenhäusern gelten in aller Regel der TVöD oder der TV-L. Eingestuft werden MTAF meist in die Entgeltgruppen 3 bis 6, nach denen das Bruttogehalt bei circa 2.350 bis 2.640 Euro liegt.

Mit wachsender Berufserfahrung steigt das Einkommen Medizinisch-technischer AssistentInnen für Funktionsdiagnostik. Auch eine Weiterbildung oder ein Studium erhöhen die Chancen auf ein höheres Gehalt. Wer eine Aufstiegsweiterbildung zum Fachassistenten bzw. zur Fachassistentin absolviert, kann seinen Verdienst deutlich verbessern. Der öffentliche Dienst belohnt das Engagement bestenfalls mit einer Hochstufung in die Entgeltgruppe 9. Damit steigt das Einkommen bereits in der Stufe 1 auf rund 3.050 Euro.

Außertarifliche Bezahlung für MTAF nicht immer geringer

In Betrieben ohne Tarifbindung fällt das Durchschnittseinkommen Medizinisch-technischer Assistentinnen und Assistenten etwa 20 Prozent niedriger aus als das Tarifgehalt. Damit ist der Unterschied weniger gravierend als bei den Gehältern von Gesundheits- und Krankenpflegern, die bis zu 40 Prozent unterhalb denen der Tarifverträge liegen können. Grundsätzlich ist es ratsam, bei der Arbeitgeberwahl die Vergütung etwas genauer in Augenschein zu nehmen.

Aufgrund des Fachkräftemangels müssen MTAF bezüglich des Gehalts keine Abstriche machen, um einen Job zu bekommen. Im Gegenteil: Einige Unternehmen sind mittlerweile bereit, übertariflich zu zahlen, um lange offene Stellen endlich besetzen zu können.

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Stand: August 2021