Was verdienen die HNO-Ärzte

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Das Einkommen von Fachärzten für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde richtet sich nach der Art der Beschäftigung und nach der Region, in der man tätig wird.

Verdienst zu Beginn der fachärztlichen Weiterbildung

Die Karriere als Fachärztin oder als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde beginnt in der Weiterbildungszeit mit der Einstufung als Assistenzarzt. Die Bezahlung erfolgt für angestellte Ärzte nach dem jeweils für die Einrichtung geltenden Tarifvertrag, der dann grundsätzlich alle Fachärzte gleichstellt. Unterschiede können sich aber nach Art und Anzahl der geleisteten Dienste und nach Trägereinrichtung ergeben.

Übliche Einstiegsgehälter liegen üblicherweise zwischen 4.600 und 5.100 Euro brutto monatlich. Es erfolgen jährliche Aufstufungen. Nach fünf Jahren einschlägiger Tätigkeit und mit dem Ende der fachärztlichen Weiterbildung kann der monatliche Durchschnittsverdienst bereits zwischen 6.000 und 6.500 Euro brutto liegen. (Quelle statista)

Einkommen als ausgebildeter Facharzt in Anstellung

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung ist man Fachärztin oder Facharzt. Auch hier steigt die Bezahlung mit der beruflichen Erfahrung, gewöhnlich in jährlichen Gehaltsanpassungen. Oberärzte mit langjähriger Berufserfahrung kommen gegen Ende ihrer Karriere im Krankenhaus auf bis zu 10.500 Euro Monatsgehalt.

Die Entlohnung für leitende Positionen ist nicht im Tarifvertrag geregelt. Sie ist daher vom Krankenhausträger, den eigenen Qualifikationen und nicht zuletzt auch vom persönlichen Verhandlungsgeschick abhängig. Fachärzte in Leitungspositionen erzielen gewöhnlich sehr gute Gehälter.

Einkommen als niedergelassener Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die Eröffnung einer eigenen Praxis oder die Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis ist für HNO-Fachärzte keine Seltenheit: Viele häufige Krankheitsbilder lassen sich gut ambulant behandeln. Der Bedarf an HNO-Fachärzten ist in der Stadt wie im ländlichen Bereich gegeben. Entsprechend gut ist gewöhnlich auch der Verdienst, der sich mit einer Praxis für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde erzielen lässt.

Berufseinsteiger, die eine Praxis eröffnen, müssen selbstverständlich erst die Investitionskosten einkalkulieren und auch die Kosten für den laufenden Praxisbetrieb darf man bei der Planung nicht außer Acht lassen. Nach Abzug der laufenden Kosten verbleibt Hals-Nasen-Ohren-Ärzten in Deutschland ein jährlicher Reingewinn von durchschnittlich 146.000 Euro. Genauere Daten zur Einkommenssituation von Fachärztinnen und Fachärzten in Deutschland sind unter anderem auf der Statista abrufbar.

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Da sich Tarifsituation und Vergütungspraxis regelmäßig verändern und stark vom Einzelfall abhängen, sind alle Angaben ohne Gewähr.