Facharzt für Innere Medizin
Wie wird man Facharzt für Innere Medizin

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Der Titel als Facharzt für Innere Medizin genießt nicht nur einen herausragenden Ruf, sondern ist bei Studierenden auch sehr beliebt. Wie wird man also Fachärztin bzw. Facharzt für Innere Medizin? 

Inhaltsverzeichnis

Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin

Für alle angehenden Medizinerinnen und Mediziner gleich: Vor der Spezialisierung auf ein Fachgebiet steht das 6-jährige Medizinstudium an einer Universität oder ähnlich anerkannten Einrichtung. Nach Bestehen der ärztlichen Prüfungen wird die Approbation erteilt. Die Approbation ist eine Berufserlaubnis. 

Im Anschluss an das Studium erfolgt die Facharztausbildung zum Facharzt Innere Medizin im Rahmen einer Assistenzarzttätigkeit. Die Weiterbildung ist in zwei Abschnitte gegliedert. In den ersten 36 Monaten erfolgt die stationäre Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin, diese ist mit der Facharztausbildung zum Allgemeinmediziner identisch. Die Spezialisierung auf den Bereich Innere Medizin erfolgt erst im zweiten Abschnitt der Weiterbildung.

Die angehenden Internisten werden während der mindestens 60-monatigen Weiterbildung von erfahrenen Ärzten mit entsprechender Weiterbildungsbefugnis angeleitet. Sie lernen alle Kenntnisse und Methoden, um ihre Patienten angemessen medizinisch versorgen zu können. Was wie gelernt werden muss, ist in der Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer zum Facharzt Innere Medizin geregelt. Erst nach Bestehen der Facharztprüfung darf der Titel Facharzt für Innere Medizin getragen werden. Darauf aufbauend kann dann eine weitere Spezialisierung in den Schwerpunkten der Inneren Medizin und/oder in einer von 33 möglichen Zusatzqualifikationen erfolgen.

Weiterbildungsinhalte des Facharztes für Innere Medizin

Das Fachgebiet der Inneren Medizin ist so umfassend wie kein anderes. Innerhalb der Weiterbildung erhält die Ärztin bzw. der Arzt Einblicke in verschiedene Bereiche der ärztlichen Tätigkeit. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit verschiedenen inneren Organsystemen wie Herz, Nieren oder Lunge und Wissen zu den Erkrankungen, die diese erleiden können. Außerdem umfasst das Gebiet auch die Gesundheitsförderung und Prävention unter Berücksichtigung somatischer, psychischer und sozialer Wechselwirkungen sowie die fachübergreifende Koordination, um die Patienten richtig zu behandeln. 

Eine Fachärztin bzw. ein Facharzt für Innere Medizin muss sich somit nicht nur mit dem menschlichen Körper auskennen, sondern auch in der Lage sein, zwischen anderen Ärzten und Institutionen zu vermitteln. Zu den wichtigsten Weiterbildungsinhalten gehören darüber hinaus

Neben der allgemeinen Inneren Medizin gehört auch ein Überblick über die verschiedenen Schwerpunkte zur Weiterbildung. Auf diese können sich Internistinnen und Internisten spezialisieren, indem sie an die Basisweiterbildung einen weiteren Facharzt-Titel anschließen oder sich entsprechend beruflich fortbilden. Dazu gehören zum Beispiel Nephrologie (Nieren), Pneumologie (Atmungsorgane) oder Kardiologie (Herzkreislaufsystem).

Folgende Facharzt-Kompetenzen können im Bereich Innere Medizin erworben werden:

Es ist auch möglich, mehrere Facharzt-Titel bzw. Facharzt-Kompetenzen Innere Medizin zu erwerben. Mit einer Schwerpunktausbildung verlängert sich die Weiterbildungszeit auf 72 Monate, und um noch einmal 48 Monate, wenn zwei Facharzt-Kompetenzen erworben werden.

 

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