Assistenzärztin Emilie Strzoda im Interview mit doctari

Ein Einblick in die medizinische Zeitarbeit

Wer ist Emilie Strzoda?

Emilie Strzoda ist Assistenzärztin für Innere Medizin mit klinischem Schwerpunkt in der Notfall- und Akutmedizin. Nach dem Medizinstudium in Timișoara und ihrer Promotion startete sie 2022 in der Geriatrie und Rehabilitationsmedizin. Daraufhin arbeitete sie für längere Zeit in Berlin im Bereich der Inneren Medizin und der interdisziplinären Notaufnahme. Aktuell bereitet sie sich nach bestandener australischer Anerkennungsprüfung auf ihre zukünftige Auswanderung nach Australien vor. Auch dort wird sie weiterhin als Ärztin arbeiten.

Seit einiger Zeit ist Emilie für doctari als Ärztin in der Zeitarbeit tätig. Neben der Klinik engagiert sie sich privat wie beruflich für eine realistische Darstellung des ärztlichen Alltags in den digitalen Medien und setzt sich für mehr Sichtbarkeit in der ärztlichen Weiterbildung ein. Ihre Freizeit füllt sie gerne mit weltweiten Reisen und Auslands-Hilfseinsätzen, wobei ihr sowohl die globale Gesundheit als auch das stetige Kennenlernen neuer Kulturen am Herzen liegen. Emilie ist der Beweis dafür, dass sich der Arztberuf und eigene Träume dank moderner, flexibler Arbeitsmodelle nicht ausschließen müssen.

Ich liebe meinen Job, aber ich möchte ihn so ausüben, dass ich mich selbst dabei als Person nicht verliere.

Assistenzärztin Emilie Strzoda über ihren Weg in die Zeitarbeit

Emilie im Interview: Die spannendsten 3 Themen kurz zusammengefasst

1) Was kann man tun, um möglichst gut in neue Einsätze zu starten? 

„An neue Einsatzorte zu kommen, ist nicht immer einfach. Man kommt als neue Person an: Niemand kennt dich, theoretisch vertraut dir auch niemand - zumindest anfangs. Und es ist doch klar, dass man nicht direkt weiß, wo alles ist. Darum frag lieber dreimal nach, du kannst nicht nerven. Das ist ganz wichtig. Deshalb ist mein größter Tipp sich allen Leuten immer wieder vorzustellen, auch wenn ich es schon gemacht habe, einfach immer wieder zu sagen: "Hallo, ich bin Emilie, ich bin heute neu hier, kannst du mir was zeigen?" Ich glaube, mit Freundlichkeit und auch ein bisschen Humor kommt man sehr weit."

2) Warum hast du dich für doctari und die Zeitarbeit entschieden?

„Ich habe doctari einfach über Google gefunden und hatte dann direkt einen persönlichen Kontakt, den ich super sympathisch fand. Ich habe auch ein bisschen gebraucht, bis ich meinen ersten Einsatz angenommen habe, einfach weil ich dachte: Bin ich nur ca. fünf Jahre nach dem Medizinstudium in meiner Ausbildung überhaupt weit genug, um eingesetzt zu werden? Diese Angst konnte ich mir beim ersten Einsatz nehmen. Du bist eine super Hilfe für alle im Einsatz. Ich glaube, jede Ärztin und jeder Arzt hat ein bisschen Imposter-Syndrom, und das ist völlig in Ordnung, wir müssen schließlich die Patientensicherheit bewahren. Was ich gemerkt habe: Jeder Einsatz war wirklich wichtig. In der Notaufnahme wurde ich als Person, als Ärztin gebraucht und konnte echte Hilfe bringen. Deshalb: nicht zu lange nachdenken. Wenn du schon ein paar Jahre gearbeitet hast, bist du eine super Unterstützung."

3) Wie organisierst du deine Einsätze? 

„Ich bin Gen Z: für mich muss alles am Handy funktionieren. In der doctari-App bekomme ich meine Jobangebote, kann sie direkt bestätigen und von dort aus kommunizieren. Das ist für mich am einfachsten, ich mache eigentlich alles in der App. Über die Jobbörse sehe ich, welche Einsätze in meiner Nähe frei sind. Manchmal wird zum Beispiel „in 25 Stunden“ etwas in NRW gesucht. Dann gebe ich meine Verfügbarkeit an und bekomme den Einsatz im Idealfall schnell bestätigt."

Content-Day bei doctari

Besuch von "Medfluencerin" Emilie Strzoda bei doctari in Berlin. Entstanden ist dabei ein schöner Content-Mix rund um das Thema medizinische Zeitarbeit, inklusive aller bewährten Tipps und Tricks für den Einstieg und die Umsetzung von Einsätzen. Danke Emilie!

Dank Emilies Social-Media-Expertise ist sie ein echter Profi vor der Kamera!

Hier wurde ein Meeting-Raum mal eben zum Wohnzimmer umfunktioniert - gemütlich, oder?

Emilie in der doctari-Tiefgarage beim Dreh eines "Get ready with me für den Einsatz" Videos 

Behind the Scenes! 

Auch vor dem Berliner doctari Büro wurde gedreht

Autorin

Julia Schwiedergoll, Werkstudentin der internen und externen Kommunikation mit Herzblut für das geschriebene Wort

23.07.2026