Welche Vorteile hat die ANÜ gegenüber der Honorartätigkeit?

HonorartätigkeitArbeitnehmerüberlassung (ANÜ)

temporärer Einsatz in Krankenhäusern, Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen auf Grundlage eines Honorarvertrages

die (befristete) Anstellung auf Grundlage eines Arbeitsvertrages mit Unternehmen A und temporäre Überlassung an Unternehmen B. Die Grundlage dafür ist ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zwischen „Verleiher“ (z. B. bei eine zur doctari Unternehmensgruppe gehörende Gesellschaft) und einem „Entleiher“ (z. B. eine Klinik oder andere medizinische Einrichtung)

rechtsunsicher, da hohes Risiko, dass die Honorartätigkeit bei behördlichen und gerichtlichen Prüfungen als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eingestuft wird

100% Rechtssicherheit auf Grundlage des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG)

hohes Risiko, dass die Aufsichtsbehörden gesetzliche Sozialabgaben (rückwirkend) nachfordern

der Verleiher/Arbeitgeber führt die Sozialversicherungsbeiträge ab, soweit Sie sozialversicherungspflichtig sind; Risiko etwaiger sozialversicherungsrechtlicher Nachforderungen liegt beim Arbeitgeber

bürokratischer Aufwand  (z. B. korrekte Meldungen an das Finanzamt) liegt (vordergründig) bei den Honorarkräften

bürokratischer Aufwand (z. B. Meldungen an die Sozialversicherungsträger, Abführung der gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge und der Einkommenssteuer) liegt beim Arbeitgeber

grundsätzlich keine Ansprüche auf bezahlten Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Urlaubsanspruch und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach den gesetzlichen Vorschriften ggü. Ihrem Arbeitgeber

schnelle Vermittlung in passende Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Einrichtungen. Aber: zukünftig wird diese Vertragsform wenig nachgefragt werden

schnelle und passgenaue Vermittlung in Krankenhäuser, Kliniken und andere medizinische Einrichtungen

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