Gehalt als Arzthelferin

Das Gehalt einer Medizinischen Fachangestellten hängt stark vom jeweiligen Tätigkeitsfeld und vom Arbeitgeber ab. Bereits die Entgelttabelle des aktuell gültigen Gehaltstarifvertrages für Medizinisch-technische Angestellte zeigt die große Verdienstspannweite.

Verdienstmöglichkeiten als MTA

Ein guter Richtwert für den Verdienst einer Arzthelferin ist der Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte, der in Zusammenarbeit des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern ausgearbeitet wurde. Während Berufsanfänger üblicherweise in der Tätigkeitsgruppe I der 1. Gehaltsstufe mit einem Verdienst von 1.970,19 Euro starten, erhalten Vollzeitbeschäftigte in der höchsten Tätigkeitsgruppe VI, Stufe 5 mit 3.882,62 Euro rund das Doppelte des Anfangsgehalts (Stand: 2020).

Bei Arbeitgebern, die außertariflich bezahlen, muss man in der Regel Abstriche im Vergleich zur tariflichen Entlohnung machen. Diverse online verfügbare Informationsquellen nennen für medizinische Fachangestellte ein Durchschnittsbruttogehalt von rund 2.500 Euro monatlich. Letztlich haben MTA aufgrund der vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und dem umfangreichen Spezialisierungsangebot einen Großteil ihrer persönlichen Gehaltsentwicklung selbst in der Hand.

Vielfältiges Berufsbild bietet zahlreiche Verdienstmöglichkeiten

Aufgrund des steigenden Bedarfs an medizinischem Fachpersonal ergibt sich ein positives Bild für die mittel- bis langfristige Gehaltsentwicklung dieser Berufsgruppe. Neben den klassischen Tätigkeitsfeldern in Arztpraxen und Kliniken finden sich für Arzthelferinnen und MTA auch weitere Spezialisierungsmöglichkeiten in anderen Arbeitsgebieten.

Auch im verwaltungsorganisatorischen Bereich sind Arzthelferinnen zunehmend gefragt. Die Sparten Personalmanagement und Personalvermittlung, aber auch die Schulung von medizinischem Nachwuchs sind mittlerweile Beschäftigungsalternativen zur klassischen Anstellung in einer Praxis.

Auch der Bereich Entwicklungshilfe sowie karitativ ausgerichtete Organisationen und Interessensgruppen können eine spannende berufliche Alternative für Medizinisch-technische Angestellte sein. Aufgrund des demografischen Bevölkerungswandels in Kombination mit dem daraus resultierenden chronischen Fachkräftemangel kann eine Arzthelferin hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit und Verdienstentwicklung relativ entspannt in die Zukunft blicken.

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